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15.01.2019 - Das neue Herkunftssystem der Steiermark

Das neue Herkunftssystem der Steiermark: Südsteiermark DAC | Vulkanland Steiermark DAC | Weststeiermark DAC

Am Montag, 2. Juli 2018, luden Vertreter des Regionalen Weinkomitees und der Wein Steiermark zu einem historischen Pressegespräch, das eine neue Ära des Steirischen Weines einleiten wird. Wie im Hotel Weitzer verkündet wurde, erhält die Steiermark mit dem Weinjahrgang 2018 ein neues Herkunftssystem. Dieses wird sich gemäß der drei steirischen Weinbaugebiete in einen Südsteiermark, Vulkanland Steiermark und Weststeiermark DAC gliedern.
Präsentiert und kommentiert wurde das neue DAC System von Landesrat Johann Seitinger, Mag. Wilhelm Klinger (Geschäftsführer ÖWM), Ök.-Rat Franz Titschenbacher (Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark), Johann Dreisiebner (Obmann Regionales Weinkomitee Steiermark), Stefan Potzinger (Obmann der Wein Steiermark) und Ing. Werner Luttenberger (Geschäftsführer Wein Steiermark). Das große Interesse an den Zukunftsplänen des Steirischen Weines manifestierte sich vor allem in der Anwesenheit zahlreicher Medienvertreter_innen, denen die Podiumsgäste in einer lebendigen Diskussion Rede und Antwort standen.
„Um die Steiermark und ihre drei Weinbaugebiete in Zukunft erfolgreich zu positionieren, ist es notwendig auf die Alleinstellungsmerkmale und Besonderheit der Region hinzuweisen. In der Weinwirtschaft ist die Herkunft das wichtigste Element um sich von Mitbewerbern abzuheben und die Weine so erfolgreich vermarkten zu können“, so Werner Luttenberger zu den Beweggründen für die Entwicklung eines Steiermark DAC.
26.11.2018 - Falstaff Rotweinguide 2019 +++ Alle Sieger 2018+++

Walter Glatzer gewinnt vor dem Weingut Gesellmann sowie Franz und Christine Netzl, Michael Kerschbaum holt sich die Reserve-Trophy und die »Rennersistas« gewinnen den Rotwein Grand Prix 2018.

Die Wiener Hofburg diente als Bühne der 39. – und bisher größten – Falstaff-Rotweingala. Rund 200 Winzer präsentierten mehr als 600 der besten Rotweine Österreichs und über 2.000 Besucher sorgten für eine ausgezeichnete Stimmung. Highlight des Abends war die mit Spannung erwartete Prämierung der diesjährigen Falstaff Sieger aus dem druckfrischen Rotweinguide 2019.

Das Highlight der Rotwein-Prämierung, die in Kooperation mit den Partnern s-Versicherung, Wiener Städtische & Donau Versicherung durchgeführt wurde, war zweifelsohne wieder die Kür der drei Falstaff-Sieger. Platz eins geht in diesem Jahr an das Weingut Walter Glatzer aus Göttlesbrunn – Carnuntum. Glatzer zeigte sich auf der Bühne überwältigt und erinnerte sich an den herausfordernden Jahrgang 2016: »Das ist die Krönung eines sehr schwierigen Jahrgangs, der mit Frost begonnen hat und letztenendlich doch ein gutes Ende genommen hat«.

Auf Platz zwei findet sich das Weingut Gesellmann aus Deutschkreutz mit dem Bela Rex 2016 – kein Unbekannter auf dem Siegertreppchen bei der FALSTAFF-Rotweingala. Die drei Erstplatzierten komplett macht das Weingut Franz und Christine Netzl ebenfalls aus Göttlesbrunn – Carnuntum, die mit ihrem Ried Bärnreiser Anna-Christina 2016 brillierten.

Platz 1: Weingut Walter Glatzer, Carnuntum
Platz 2: Weingut Gesellmann, Mittelburgenland
Platz 3: Weingut Franz & Christine Netzl, Carnuntum


Die Sortensieger im Überblick:
Blauer Zweigelt 2016: Zweigelt Ried Schüttenberg 2016, Weingut Philipp Grassl, Göttlesbrunn

Carnuntum Cabernet Sauvignon 2016: Cabernet Sauvignon Ried Neuberg 2016, Winzerhof Kiss, Jois

Leithaberg-Blaufränkisch 2016: Leithaberg DAC Ried Gritschenberg Jois 2016 Weingut Anita und Hans

Neusiedlersee Cuvée 2016: Bela Rex 2016, Weingut Gesellmann, Deutschkreutz – Mittelburgenland

Merlot 2016: Merlot Unplugged 2016, Weingut Hannes Reeh, Andau – Neusiedlersee

Pinot Noir 2016: Pinot Noir Ried Holzspur 2016, Weingut Johanneshof Reinisch, Tattendorf

Thermenregion St. Laurent 2016: St. Laurent Ried Altenberg 2016, Weingut Walter Glatzer,

Göttlesbrunn – Carnuntum Syrah 2016: Syrah Ried Kirchtal Reserve 2016, Weingut Artner

Winzer zu ermutigen, ihre Rotweine nicht zu früh, sondern nach einer ausreichenden Reifeperiode auf den Markt zu bringen – eine Einstellung, die von der großen Mehrheit der Rotweinproduzenten längst als Selbstverständlichkeit übernommen wurde. Deshalb wurde vor einigen Jahren entschieden, auf dieses Phänomen mit einer speziellen Auszeichnung, der heuer bereits zum 16. Mal vergebenen Kategorie »Reserve Trophy«, zu reagieren. Die Grundbedingung für eine Teilnahme an dieser Kategorie ist die Tatsache, dass ein Wein frühestens drei Jahre nach dem Erntezeitpunkt auf den Markt gebracht wird und daher an der regulären Falstaff-Prämierung nicht teilnehmen kann.

Die Gewinner der diesjährigen Falstaff Reserve Trophy sind:

1. Platz: Cuvée Kerschbaum 2015, Weingut Paul Kerschbaum, Horitschon - Mittelburgenland
2. Platz: Werner Achs 2015, Weingut Werner Achs, Gols – Neusiedlersee
3. Platz – ex aequo: Blaufränkisch Ried Kleinhöfleiner Setz 2015, Weingut Kollwentz,
Leithaberg & Blaufränkisch Grande Reserve V-MAX 2015, Rotweingut Prickler

Die Renner-Schwestern Susanne und Stefanie reüssieren mit »Waiting for Tom«© Philipp Horak
Junge Rote im Rotwein Grand Prix 2018. Da die Kategorie Junge Rotweine im alltäglichen Konsum eine bedeutende Rolle spielt und sich der bisher durchgeführte Zweigelt Grand Prix am Markt sehr bewährt hat, war es nur naheliegend, diesen Bereich auf eine breitere Basis zu stellen. Das Angebot der Preis-Leistungs-Weine ist hier so groß wie in keinem anderen Bereich, hier bekommt man, speziell aus einem für Rotwein qualitativ durchaus vorteilhaften Jahrgang wie 2017, wirklich sehr viel für sein Geld geboten.

Die Grand Prix Sieger im Überblick
1. Platz Cuvée: Waiting for Tom 2017, Weingut Renner & rennersistas, Gols – Neusiedlersee
1. Platz Blaufränkisch: Blaufränkisch Classic 2017, Iby Bio Rotweingut, Horitschon
1. Platz Blauer Zweigelt: Zweigelt Neuland 2017, Weingut Franz Schindler, Mörbisch – Leithaberg

Die höchsten Punkte bei den roten Jungweinen erzielten die »rennersistas« aus Gols mit Waiting for Tom 2017 in der Gruppe der Cuvées.

07.11.2018 - Wohlmuth und Frauwallner neue STK-Mitglieder !

Die Steirischen Terroir- und Klassikweingüter feiern zehn Jahre Riedenklassifizierung in der Steiermark und begrüßen zwei weitere Weingüter in ihrer Vereinigung.

Durch strenge Herkunfts- und Qualitätsbestimmungen ist es den Steirischen Terroir- und Klassikweingütern (STK) in den vergangenen zehn Jahren gelungen, massive Veränderungen im Selbstverständnis des steirischen Weines zu bewirken.Die gemeinsame Anstrengung, herausragende Weinbergslagen besonders in den Fokus zu stellen, führte zu einer schrittweisen Steigerung der prestigeträchtigsten und kostbarsten Weine. So stieg etwa der Anteil der Flaschen, die mit dem Prädikat Erste STK Riede oder Grosse STK Riede bezeichnet werden, bei den Betrieben von 18 auf 24 Prozent. Dass damit auch international Furore gemacht wurde, erkennt man an der Absatzentwicklung. Der Exportanteil der STK Weingüter lag im Jahr 2007 bei zwölf Prozent, heute exportieren sie ein Viertel ihrer Produktion.Zahlen, die Grund zum Feiern geben. Außerdem gibt es einen weiteren Anlass, denn die zehn STK-Weingüter Gross, Lackner-Tinnacher, Neumeister, Maitz, Polz, E. Sabathi, H. Sabathi, Sattlerhof, Tement und Winkler-Hermaden begrüßen nun zwei neue Mitglieder in ihren Reihen. Das Weingut Wohlmuth bringt nun mit seinen Weinen aus dem südsteirischen Sausal eine geologische und klimatische Erweiterung in die Gruppe. Das Weingut Walter Frauwallner aus dem oststeirischen Vulkanland ist der zweite Neuzugang, den die STK Winzer bei ihrem Pressegespräch am 6. November im Wiener »Steirereck« präsentierten.

Mehr Infos: www.falstaff.at
12.08.2018 - Die Wachau ist auf dem Weg zum DAC-Status

Die Winzer haben sich auf eine dreistufige Qualitätspyramide geeinigt und wollen ihre Stil-Bezeichnungen Steinfeder, Federspiel und Smaragd beibehalten.

Nur wenige Optimisten der heimischen Weinszene hätten noch damit gerechnet, dass sich die sonst so verschlossene Wachau öffnen und dem DAC-Gedanken anschließen will. Wie der »Kurier« berichtet, sind sich die Wachauer Winzer nach einigen Vorgesprächen und Diskussionsrunden einig, dass das Herkunftssystem gesetzlich etabliert werden soll. Emmerich Knoll, Winzer und Vorstand der Vinea Wachau, bestätigt auf Falstaff-Anfrage das Vorhaben und zeigt sich zuversichtlich, dass das DAC-System mit dem Jahrgang 2019 in der Wachau eingeführt wird: »Das würde sehr gut passen, denn bis dahin ist auch unser Riedenkataster fertig. Es handelt sich aber um ›work in progress‹«.Die Pläne im DetailWie bereits in der Steiermark soll eine dreistufige Qualitätspyramide etabliert werden:

Die Qualitätsspitze sollen die Riedenweine darstellen, dafür sollen nur Grüner Veltliner und Riesling zugelassen werden. Knoll gesteht ein, dass es dadurch Einschränkungen für manche Winzer geben wird, die andere Sorten wie Weißburgunder im Top-Segment platziert haben.
Eine Stufe darunter soll der Ortswein kommen. Für ihn sind sieben regionstypische Sorten angedacht.
Spannend wird es bei der Basis der Pyramide, dem Gebietswein, bei dem die Wachauer Winzer gleich 17 Rebsorten zulassen wollen. Die bisherigen DAC-Gebiete haben sich auf weniger Rebsorten fokussiert und die Pläne des Regionalen Weinkomitees müssen erst vom Nationalen Komitee abgesegnet und in weiterer Folge per Verordnung in den Gesetzesrang gehoben werden.

Nein zu Lagenklassifikation, ja zu Smaragd & CoEmmerich Knoll betont, dass Herkunft und Weinstil in der Wachau strikt getrennt voneinander gekennzeichnet werden. Bei den DAC-Plänen wird bewusst auf Mindest-Alkoholwerte und Vorgaben zum Verkaufsdatum verzichtet. Das bekannte System Steinfeder, Federspiel und Smaragd soll beibehalten werden und gibt bekannterweise Aufschluss über den Weinstil. Die Bezeichnungen der Weine werden sich auch in Zukunft nicht ändern, die DAC-Kennzeichnung soll hinter dem Begriff Wachau ergänzt werden.

Einer Klassifikation nach Erster Lage und Großer Lage wie das die Österreichischen Traditionsweingüter eingeführt haben, erteilt Knoll eine Absage: »Das ist in der Wachau nicht umzusetzen. Für uns ist das jetzt kein Thema, wenn es nach mir geht auch später nicht.«Positive »Nebeneffekte«Neben der klaren Bekenntnis zum Herkunftsgedanken, der in der Wachau ja ohnehin nicht neu ist, sieht Knoll andere Aspekte, die positive Auswirkungen haben: Mit dem DAC-Status soll gesetzlich festgelegt werden, dass die Riedenweine nicht aufgezuckert werden dürfen. Sowohl bei Rieden- als auch bei Ortsweinen darf kein schmeckbarer Holzeinsatz zulässig sein. Wer künftig »Wachau« auf sein Etikett drucken möchte, der muss alles per Hand lesen, somit ist keine Maschinenernte mehr erlaubt. Außerdem wird künftig klar reguliert, wer Wachauer Wein verkaufen darf – der Kauf von Wachauer Trauben wird bei Verarbeitung außerhalb er Region nicht mehr genügen.

Mehr Infos: https://www.falstaff.at/ Copyright
28.07.2018 - Drei neue DAC-Gebiete in der Steiermark

Mit dem neuen Herkunftssystem werden Südsteiermark DAC, Vulkanland Steiermark DAC und Weststeiermark DAC etabliert.

Was lange währt, wird endlich gut: Am 2. Juli stellten Vertreter des Regionalen Weinkomitees und der Wein Steiermark im Rahmen eines historischen Pressegesprächs das neue Herkunftssystem für die Steiermark vor. Mit dem Jahrgang 2018 wird eine neue Ära des steirischen Weines eingeleitet: mit der Etablierung der drei DAC-Gebiete Südsteiermark, Vulkanland Steiermark und Weststeiermark.»Um die Steiermark und ihre drei Weinbaugebiete in Zukunft erfolgreich zu positionieren, ist es notwendig auf die Alleinstellungsmerkmale und Besonderheit der Region hinzuweisen. In der Weinwirtschaft ist die Herkunft das wichtigste Element um sich von Mitbewerbern abzuheben und die Weine so erfolgreich vermarkten zu können«, so der Wein Steiermark Geschäftsführer Werner Luttenberger zu den Beweggründen für die Entwicklung eines Steiermark DAC. Die Verantwortungsträger der steirischen Weinwirtschaft zogen aus diesem Grund in den vergangenen Monaten an einem Strang und feilten in einem intensiven Prozess an einem eigenen steirischen DAC System. Das Ergebnis ist eine dreistufige Herkunftspyramide, die sich in Gebietsweine, Ortsweine und Riedenweine gliedert. Stefan Potzinger, Obmann der Wein Steiermark, zeigt sich überzeugt, dass »das neue Herkunftssystem der bereits bestehenden Qualität des Steirischen Weines gerecht wird. Gleichermaßen wird dadurch auch sichergestellt, dass die Qualitätsentwicklung in Zukunft beschleunigt wird«.Südsteiermark DAC – Vulkanland Steiermark DAC – Weststeiermark DACZugelassene Rebsorten: Welschriesling, Weißburgunder, Morillon, Grauburgunder, Riesling, Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc, Traminer und Schilcher sowie Cuvées daraus.Gebietsweine – Die Vielfalt der Gebiete: ab 1. März des auf die Ernte folgenden Jahres[ausgenommen Welschriesling und Schilcher (nur Weststeiermark) ab 1. Dezember]höchstens 4,0 g/l Restzucker;Ausnahmen: Rebsorten Riesling und Traminer mit der Bezeichnung »trocken«Ortsweine – Die lokalen Spezialitäten: ab 1. Mai des auf die Ernte folgenden Jahres [ausgenommen Schilcher (nur Weststeiermark) ab 1. Februar]höchstens 4,0 g/l RestzuckerSüdsteiermark DAC: Kitzeck-Sausal, Eichberg, Leutschach, Gamlitz, EhrenhausenVulkanland Steiermark DAC: Oststeiermark, Riegersburg, Kapfenstein, St. Anna, Tieschen, Klöch, Straden, St. PeterWeststeiermark DAC: Ligist, Stainz, Deutschlandsberg, EibiswaldAusnahmen: Traminer & Riesling trocken; Klöcher Traminer maximal 12,0 g/lRiedenweine – Ausdruck und Potenzial bester Rieden: ab 1. Mai des auf die Ernte folgenden Jahres [ausgenommen Schilcher (nur Weststeiermark) ab 1. Februar]höchstens 4,0 g/l Restzucker;Ausnahmen: Rebsorten Riesling, Gelber Muskateller und Traminer mit der Bezeichnung »trocken« Der Startschuss für das Herkunftssystem ist vom Regionalen Weinkomitee für die Ernte 2018 vorgesehen. Die endgültigen Weichen für den steirischen DAC müssen zuvor allerdings noch vom Bundesministerium gestellt werden, das die Verordnung mit seiner Unterschrift absegnen muss.
13.06.2018 - Der perfekte Speisebegleiter

An den Hängen des Leithagebirges gedeiht eine Vielfalt an Weiß- und Rotweinen, die großartig mit der österreichischen sowie der internationalen Küche harmonieren.

Leithaberg kann man schmecken!“ Diesem Leitsatz fühlen sich rund 60 Betriebe verpflichtet, die entlang der etwa 40 km Hanglagen am Leithagebirge – auf abwechselnd Kalkstein- und Schieferböden – Weinbau betreiben. Ausgehend von der Ortschaft Jois mit Schiefer-dominierten Lagen, nimmt der Kalkgehalt im Mittelteil etwas zu, in Donnerskirchen und Eisenstadt kommt wiederum ein höherer Anteil an Schiefer in den Weingärten zu tragen. Sieht das Weißwein-DAC-Modell die Rebsorten Chardonnay, Weißburgunder, Neuburger und Grüner Veltliner vor, wobei auch Cuvées erlaubt sind, basiert das Rotwein-DAC-Konzept auf der Rebsorte Blaufränkisch.

Lassen sich die beiden Bodentypen anhand der Weißweinrebsorten charakterisieren? Auf den rund 400 Hektar Rebflächen – die über ein Gesamtpotenzial von über 1.000 Hektar verfügen – werden körperreiche Weißweine mit Struktur und mehr oder weniger mineralischem Finish gekeltert. Das Qualitätsniveau der letzten Jahrgänge ist dabei deutlich angestiegen, ebenso wie auch die Qualitätsdichte.

Die Weine vermitteln einen kräftigen, gehaltvollen Körper, ohne dabei zu opulent zu wirken. Ihre lebendige Struktur vermittelt animierenden Trinkfluss, im Abgang sind die Weißweine lang anhaltend und enden idealerweise „leicht“ mineralisch.

Die weißen Leithaberg-Weine präsentieren sich „knochentrocken“, und der Einsatz von „neutralem“ Holzgebinde (vom Barrique bis zum 1.200-Liter-Fass) bietet die Möglichkeit, das „salzig-fruchtbittere“ Finish abgerundet zu genießen und zu ent­decken.

Dieser Stil eignet sich besonders gut für die Gastronomie, sind die Weine doch ob ihrer Charakteristik optimale Speisenbegleiter. Wir haben namhafte Gastronomen zu Wort kommen lassen, um über ihre Erfahrungen mit den weißen Leithaberg-DAC-Weinen zu sprechen.

Einen wichtigen Stellenwert für das Leithaberg-DAC-Qualitätsbewusstsein nehmen die internen Verkostungen und Schulungen ein, die das Regionale Komitee Leithaberg DAC regelmäßig durchführt. Darüber hinaus wurden die etablierten Winzer aufgefordert, ihre Topweine als Leithaberg-DAC-Lagenwein – als Repräsentant der höchsten Qualität der Region – in dieses Konzept einzubringen. Dazu hat A la Carte aktuelle 2016er-Leithaberg-DAC-Weine und 2015er-Leithaberg-DAC-Lagenweine verkostet und bewertet. Die 2016er präsentieren sich durchgehend lebendig, engmaschig und verfügen über einen guten Trinkfluss. Im Finish zeigt die Mehrheit der Weine einen lang anhaltenden Abgang mit zarten mineralischen Noten. Die Lagenweine 2015 strotzen vor Kraft und Körper. Die Toplagen vermitteln dennoch eine dichte und engmaschige Struktur mit enormem Potenzial.
10.06.2018 - Landessieger Steiermark 2018

Weingut des Jahres Frauwallner 2018 Vulkanland Steiermark

Zum dritten Mal konnten die Familie Frauwallner diesen Titel, und damit die Trophäe - gestaltet vom Künstler Seppi Eder, der wieder ein besonderes Unikat geschaffen hat - mit nach Hause nehmen. Hohe Qualität mit viel Charakter und klarer Herkunft und vor allem Kontinuität zeichnen dieses Weingut aus dem Vulkanland Steiermark aus!


09.06.2018 - Philipp Grassl ist Winzer des Jahres 2018 Falstaff

Dem Spitzenwinzer aus Carnuntum wurde bei der VieVinum in der Hofburg die höchste Auszeichnung der österreichischen Weinwelt zuteil

Philipp Grassl hat den elterlichen Betrieb nach einer profunden Ausbildung, mit Praktika bei renommierten Winzern in Österreich und Kalifornien, 2006 übernommen und diesen mit konstanten Spitzenleistungen in der heimischen Rotweinelite etabliert. Sein Zweigelt Schüttenberg und die Cuvée Bärnreiser zählen längst zu den Kultweinen des Landes und legen Zeugnis ab über das enorme Potenzial der kleinen niederösterreichischen Rotweinszene am Donauufer. Der niederösterreichische Winzer aus Carnuntum verstand es perfekt, jene positive Energie, die Carnuntum in den letzten 25 Jahren so erfolgreich gemacht hat zu nutzen und reihte sich somit rasch unter die besten Erzeuger des Gebietes ein.

Seit Ende der Neunziger Jahre wurde Schritt für Schritt investiert und der Familienbetrieb erfolgreich ausgebaut. Aus sieben Hektar Eigenfläche wurden im Laufe der Jahre über 25, die Gewichtung der Produktion verschob sich von 50 auf 80 Prozent Rotweinanteil, wobei die Erzeugung von feinen Weißweinen auch in Zukunft zur DNA des Weingutes zählen wird. Der Anspruch an all seine Weine – ob rot oder weiß – ist jedenfalls immer gleichbleibend: »Es sollen erdverbundene Weine sein, ehrlich, bodenständig, zeitlos und unverwechselbar.«

Obwohl seine charaktervollen Kreationen die heimische Weinszene begeistern, zeigt sich der sympathische Winzer zu seinen Weinen selbst bescheiden:
18.04.2018 - Hannes Sabathi keltert Grazer-Stadtwein »Falter«

Hannes Sabathi hat sich von der Südsteiermark nach Graz aufgemacht und den Kehlberg, früher auch als »Kleingrinzing« bekannt, revitalisiert. Ab 10.Mai 2018 bei Weinshop24 erhältlich

Der Winzer Hannes Sabathi bringt unter dem Label Falter zwei neue Weine auf den Markt. Für die Herstellung der Weine machte der Südsteirer einen Abstecher nach Graz, nachdem er das Potenzial des Kehlbergs erkannte. Er revitalisierte den Weinberg, der eine lange, aber nahezu vergessene Weinbauhistorie hat. Die Trauben der neunen Falter Ego Weine sind somit 2013 und 2014 ausschließlich auf Grazer Boden gewachsen.
Graz und der Wein: Eine beinahe vergessene Beziehung

Der Kehlberg und die Stadt Graz haben eine lange Weinbaugeschichte: Bereits 1140 wurde in Graz Weinbau urkundlich erwähnt. 1820 gab es bereits Rebflächen in allen 23 Randgemeinden der Stadt. Mehr als 190 Hektar von Graz waren mit Reben bepflanzt – 37 Hektar davon alleine auf dem Kehlberg. Nach Kriegen und der Verstädterung blieb hingegen nur noch der Weinbau am Kehlberg, der Anfang des 20. Jahrhunderts als »Kleingrinzing« bekannt war und ein beliebtes Ausflugsziel für Grazer war. Nachdem allerdings 1967 die letze Buschenschank schloss, geriet der Grazer Wein in Vergessenheit – bis Hannes Sabathi kam.

Copyright Falstaff
13.04.2018 - Batonnage 2015 Fünf Winzer und 100 Falstaff Punkte!!!!!!

Top-Winzer holen mit Kooperation höchste Falstaff Wertung für Rotwein ins Burgenland

Fünf Freunde aus dem Burgenland, die allesamt Topwinzer sind, haben sich mit ihrer Rotwein-Cuvée Batonnage Wein gegen berühmte Weingüter der Bordeaux-Premier-Crus durchgesetzt. Im Jahr 2000 hatten Christian Tschida, Erich Scheiblhofer, Gerhard Kracher, Florian Gayer und Markus Altenburger die Idee. Seit 2001 keltern sie den Batonnage, jetzt holten sie mit der Cuvée 100 von 100 möglichen Falstaff-Punkten. 100 von 100 Punkten
Eine 23-köpfige Jury aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, bestehend aus Weinhändlern, Sommeliers und Weinkennern hat alle bis dato abgefüllten Batonnage-Weine von 2001 bis 2015 verkostet. Die Sensation war der 2015er Jahrgang, der von der Falstaff-Chefredaktion 100 Punkte erhielt, aber auch andere Jahrgänge schnitten gut ab. Insgesamt haben die Batonnage-Weine die in der Parallelverkostung degustierten Premier-Crus-Weine aus dem Bordelais geschlagen. Darunter Château Haut-Brion 2013, Pessac-Léognan, Château Lafite-Rothschild 2012 und andere große Namen. „In meiner 25-jährigen Verkostungsgeschichte habe ich es noch nie erlebt, dass wir einem österreichischen Rotwein 100 Punkte verleihen konnten. Damit schließt Österreich – auch im Rotweinsektor – erstmals an die Weltelite an“, erklärt Falstaff Wein-Chefredakteur Peter Moser.


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