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19.03.2021 - 850 Jahre Wein auf Schloss Gobelsburg: Neuer Mega-Keller & neue Edition

Seit 850 Jahren wird auf Schloss Gobelsburg in Langenlois Wein gemacht. Die Betreiber, Eva und Michael Moosbrugger, eröffnen zum Jubiläum einen weltweit einzigartigen, imposanten Keller, starten die „Edition 850“ und bringen eine Lagencuvée aus fünf Jahrzehnten.

Vor mehr als einem dreiviertel Jahrtausend, exakt 1171, begann die klösterliche Zeitrechnung für das Weingut Schloss Gobelsburg in Lagenlois im Kamptal. Damals erhielten Zisterzienser Mönche des Stiftes Zwettl ihre ersten Weinberge rund um die Riede Heiligenstein. Aus diesen Parzellen entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein stattliches Klostergut, das durch die Mönche geleitet wurde, bis sie die Verantwortung für das ‚Weinkulturerbe Österreichs‘ vor 25 Jahren (1996) in die Hände von Michael Moosbrugger und seiner Familie legten.

Michael Moosbrugger, der Bruder von Hotel Post Lech-Chef Florian Moosbrugger, war damals blutiger Quereinsteiger, kam aus Lech am Arlberg und war vom Wein fasziniert. Er pachtete das Schloss samt Weingut und Landwirtschaft sehr langfristig und begann mit aufwendiger Sanierung. Der Rest ist wiederum Teil der österreichischen Erfolgsgeschichte im Weinbau: Schloss Gobelsburg etablierte sich in der absoluten Spitze der heimischen Weinszene und genießt auch international großen Ruf.

Von Vinaria ist das Weingut seit Jahren mit den Höchstwertung von 5 Kronen für Weingüter von internationalem Format ausgezeichnet. Nur 29 Weingüter in Österreich tragen diese Auszeichnung. Eva und Michael Moosbrugger sind damit auch Teil der Vinaria „Hall of Fame“.

Neuer Kloster-Weinkeller ist weltweit einmalig
2021 blickt Stift Gobelsburg somit auf 850 Jahre Weinbau-Geschichte zurück. Punktgenau zum Jubiläum wird der neue Fasskeller nach dreijähriger Bauphase im April 2021 eingeweiht. Ganz im Geiste der Zisterzienser wurde in traditioneller Bauweise ein Keller geschaffen, der einzigartig ist auf dieser Welt: Wie in einem Kloster gliedern sich die Funktionsräume des Weingutes rund um einen Kreuzgang, der den neuen Mittelpunkt des Kellers markiert. Eine gewaltige Investition obendrein.

Edition 850: Eine Jahrgangs-Cuvée aus 5 Jahrzehnten!
Darüber hinaus beschäftigen sich Michael Moosbrugger und sein Team seit 20 Jahren mit historischer Weinbereitung. Daraus sind die „Tradition“-Weine hervorgegangen. Neu ab diesem Jahr ist, dass die „Tradition“-Weine in Zukunft in Editionen herausgebracht werden. Als Auftakt in der Edition 850 wird der Jubiläumswein „Tradition Heritage 50 Jahre“ vorgestellt. Gemeinsam mit dem Kellerteam wurde ein außergewöhnlicher Wein kreiert: Eine Cuvée von Weinen aus fünf Jahrzehnten. Raritäten bis zurück in die 1970er Jahre wurden dafür verwendet. Der Jahreszahl entsprechend wurden 1171 Kisten zu je sechs Flaschen sowie 850 Magnums von diesem außergewöhnlichen Wein abgefüllt.

Copyright Vinaria
17.03.2021 - World Champions: Tement – Weine ohne GrenzenWorld Champions: Tement – Weine ohne Grenzen

Das Weingut Tement in der Südsteiermark zählt international zu den besten Erzeugern der Rebsorte Sauvignon Blanc. Besonders herausragend sind die Lagenweine von Armin und Manfred Tement.

Manfred Tements Vater hatte in den Siebzigerjahren das Weingut der Karmeliten hoch oben an der slowenischen Grenze am Zieregg in Berghausen in der Südsteiermark erworben. Sein viel zu früher Tod machte es nötig, dass Manfred Tement um einiges früher als geplant – noch während der Schulzeit in Klosterneuburg – den kleinen elterlichen Weinbaubetrieb an der Seite seiner Mutter Edina übernehmen musste. Edina führte eine kleine Buschenschank, und nach der Matura 1979 machte sich Tement ans Werk. Drei Hektar Weingärten im Zieregg und am Grassnitzberg sowie der gute Ruf der Weine seines Vaters waren sein Startkapital. »Das einzig wirklich Gute an dieser Situation war die Tatsache, dass ich das, was ich in der Schule gelernt habe, gleich direkt in die Praxis umsetzen konnte«, erinnert sich Manfred Tement, der heute nach 40 Arbeitsjahren auf ein grandioses Lebenswerk zurückblicken darf,

Aus einer kleinen Buschenschank am Ende der Weinwelt hat er eines der renommiertesten und modernsten Weingüter Österreichs mit 80 Hektar in bester Lage geschaffen, und seine Weißweine zählen – glaubt man den Kritikern der internationalen Medien – längst zu den besten der Welt. Der Anfang war denkbar schwierig, aber der junge Winzer machte keine Kompromisse, was die Qualität anbetraf. Doch um die Kunden des Vaters von seinem Können zu überzeugen, brauchte er auch das nötige Glück des Tüchtigen. Mit dem Jahrgang 1983 stellte er praktisch seine gesamte Produktion zur steirischen Landesprämierung an und holte gleich zehn Goldmedaillen. »Das war wie ein offizieller Ritterschlag, auf einmal wollten alle meine Weine haben. Und dann kam der Weinskandal. Für die Steiermark war der ohne Zweifel ein Segen. Jetzt war auf einmal trockener, leichter und säurebetonter Weißwein angesagt.« Manfred Tement fand in der Region gleichgesinnte Mitstreiter, und so bildete sich eine kleine Gruppe, zu der Winzer wie Willi Sattler, Alois Gross, Fritz Tinnacher, die Brüder Erich und Walter Polz, Klaus Prünte aus der Südsteiermark sowie Winkler-Hermaden und Neumeister aus der Südoststeiermark gehörten. Als Mentor der Gruppe wirkte der 2011 verstorbene weinbegeisterte Tischlermeister Herbert Hirtner, der für die Winzer Proben mit internationalen Weinen zusammenstellte oder sie zu Weinreisen animierte, die ihren Horizont beträchtlich erweiterten.

Im Jahr 1993 wurde erstmals der Begriff Steirische Klassik präsentiert, der für die typischen regionalen Sortenweine der Gruppe stand und nun nach 25-jähriger Erfolgsgeschichte durch das Südsteiermark DAC abgelöst wurde. Und trotz klarem Bekenntnis zur Herkunft war sich Manfred Tement sicher, dass die Region auch das Potenzial besitzt, auf dem internationalen Parkett in der ersten Reihe zu stehen. Schritt für Schritt wurde die Rebfläche erweitert, die Sorte Sauvignon Blanc – die hier optimale Bedingungen vorfindet – immer klarer in den Vordergrund gestellt. Heute sind fast zwei Drittel der Gesamtfläche mit jener Sorte bestockt, die in der Steiermark unter dem Namen Muskat-Sylvaner noch vor drei Jahrzehnten eher ein Schattendasein führte.

Die Paradelage Zieregg
Der hellste Stern am Firmament der Tement-Lagen trägt den Namen Zieregg. Diese Ried ist längst zu einem Synonym für höchste Weißweinqualitäten geworden und ist untrennbar mit dem Weingut Tement verbunden. Die als Große STK-Lage klassifizierte Ried Zieregg liegt direkt beim Weingut. Sie ist eine steile und warme Berghochlage an der österreichischen Staatsgrenze, die nach Süden und Südwesten orientiert ist und auf slowenischer Seite durch einen Gegenhang optimal geschützt wird. Das Terroir ist von Sedimenten eines alten Meeres geprägt. Muschelkalk, Korallenkalk und auch Kalkmergel, der in der Steiermark auch Opok genannt wird, lassen hier Weine entstehen, die kraftvoll und eigenständig sind und über ein großes Entwicklungspotenzial verfügen. Um auf die speziellen Eigenschaften des Bodens genau eingehen zu können, wurde der Zieregg in sechzehn Parzellen gegliedert, um die Individualitäten der einzelnen Teile noch besser und selektiv bearbeiten zu können. Der Löwenanteil der Ried Zieregg ist mit Sauvignon Blanc bestockt, der hier optimale Bedingungen vorfindet, nur etwa 15 Prozent der Fläche sind dem Morillon (Chardonnay) und Weißburgunder gewidmet. Dank der relativ großen Fläche kann die Familie Tement, je nach Jahrgang, nicht nur mit den beiden Sortenweinen aus dem Zieregg aufwarten, sondern entwickelt aus der Ausnahmelage zusätzlich besondere Reserve-Weine.

Für besondere Furore hat das Projekt IZ gesorgt, das Armin und Manfred Tement erstmals mit dem Jahrgang 2005 ins Leben gerufen haben. Die Zieregg Reserve IZ steht für ein eigens entwickeltes Verfahren der Vinifikation mittels interzellularer Beerenvergärung, das am Ende für ein völlig neues Geschmacksbild sorgte und von Kritik und Konsumenten begeistert aufgenommen wurde. Armin Tement erklärt den IZ-Prozess so: »Die alkoholische Gärung beginnt dabei interzellular in der gesunden Beerenschale. Erst nach hundert Tagen werden die Trauben gepresst und für weitere 60 Monate auf der Feinhefe schwefelfrei in neutralen Eichenfässern ausgebaut.

Mehr Infos: https://www.falstaff.at/
25.11.2020 - Falstaff Rotweinguide 2021

Untenstehend sehen Sie die Ergebnisse der heurigen Falstaff Rotweinverkostung !

Syrah 2018
1 Platz Syrah Orthogneis: Weingut Wellanschitz
2 Platz The Syrah: Weingut Scheiblhofer
3 Platz Syrah Ried Thenau: Toni Hartl

Cabernet sauvignon 2018
1 Platz Cabernet Sauvignon 2018 Calx: Weingut Leberl
2 Platz Cabernet Sauvignon 2018 Limited:Weingut Toni Bauer
3 Platz Cabernet Sauvignon 2018 Neuberg: Winzerhof Kiss

Merlot 2018
1 Platz Merlot Weingut: Krutzler
2 Platz Merlot Klosterkeller Barmherzige Brüder
3 Platz Merlot Sandwühler Niki Windisch

Pinot Noir 2018
1 Platz Grand Select Weingut: Fritz Wieninger
2 Platz Reserve: Weingut Auer Tattendorf
3 Platz Selektion P: Weingut Paul Achs

Sankt Laurent 2018
1 Platz Herrschaftswald Weingut: Markus Iro
2 Platz alte Reben Weingut: Walter Glatzer
3 Platz Reserve Weingut: Sattler Tadten

Zweigelt 2018
1 Platz Neusiedlersee Dac Reserve Weingut: Rene Pöckl
2 Platz Ried Schreckenstein Weingut: Kurt Angerer
3 Platz Schwarz Rot Weingut: Schwarz Johann

Blaufränkisch 2018
1 Platz Reiburg Weingut: Thomas Kopfensteiner
2 Platz Ungerberg Weingut: Paul Achs
3 Platz Perwolff Weingut: Krutzler

Cuvee 2018
1 Platz Bärnreiser Weingut: Philipp Grassl
2 Platz Rosenberg Weingut: Gerhard Markowitsch
3 Platz Bärnreiser Weingut: Christina Netzl

Reserve Trophy
1 Platz Blaufränkisch Ried Jungenberg 2017 Weingut: Nittnaus John 100 Pkt.
2 Platz Blaufränkisch Hochberc 2017 Weingut: Albert Gesellmann
3 Platz Blaufränkisch Ried Goldberg 2017 Weingut: Prieler Georg

Reserve Cuvees & Sortenvielfalt
1 Platz Reserve 2017 Weingut: Werner Achs
2 Platz Cuvee Kerschbaum 2017 Weingut: Kerschbaum
3 Platz Grand Reserve 17 Weingut Philipp Grassl und Execo M1 Gerhard Markowitsch

24.11.2020 - Falstaff-Weinguide : Zwei Mal 98 Punkte für 2017 rot

M1 2017 von Gerhard Markowitsch und Leithaberg DAC Ried Joiser Jungenberg von John Nittnaus bekommen sensationelle 98 Falstaff-Punkte.

M1 2017 von Gerhard Markowitsch (Merlot, Blaufränkisch)Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Dunkle Frucht, unterlegt mit Zedernholz und Grafit, ein Hauch Nougat, reife Kirschen, mineralisch und vielschichtig. Kraftvolle, engmaschige, extraktsüße Textur, präsente, reife Tannine, besitzt eine enorme Länge, angelegt für Jahrzehnte, sehr gute Frische im Abgang, wird von Flaschenreife nur profitieren. (14,5 Vol.-%) 98 PUNKTELeithaberg DAC Ried Joiser Jungenberg 2017 - Weingut Anita und Hans NittnausDunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Mit zarter Räucherholz-Würze unterlegte schwarze Beerenfrucht, zart nach reifen Feigen, dunkle Mineralik, feinwürzig, präzise, mit Tabak unterlegt, elegantes Bukett. Gute Komplexität, feines, reifes Tannin, lebendige Struktur, zart nach Weichseln, saftiges Finish, facettenreicher Speisenbegleiter mit sicherem Potenzial. (13,5 Vol.-%) 98 PUNKTE

Copyrigth www.falstaff.at
23.10.2020 - Der steirische Junker 2020 ist eingetroffen

Der Steirischer Junker - Das Original

Der Steirische Junker kam vor mehr als 20 Jahren als junger, aber edler Wein auf den Markt. Damit ist der Steirische Junker der Vorreiter unter allen österreichischen Jungweinen. Der Verkaufsstart des Junkers ist heuer der 23. Oktober 2020.
Die beliebte Junkerpräsentation in der Stadthalle Graz wurde leider aufgrund der nicht abschätzbaren Veranstaltungssituation 2020 aufgrund Covid-19 abgesagt. Heuer eröffnen ganz nach dem Motto „Der Junker ist da!“ die Junker-Winzer, die Junker-Wirte und der gut sortierte Handel die Junker-Saison.
20.10.2020 - F.X. Pichler verlässt die Vinea Wachau!

Knalleffekt in der Weinregion Wachau: Das Flaggschiff-Weingut F.X. Pichler tritt mit sofortiger Wirkung aus der Vinea Wachau aus! Zudem wird F.X. Pichler die Begriffe Smaragd, Federspiel und Steinfeder bei seinen Weinen nicht mehr verwenden. Kern des Konflikts: Herkunft vor Zucker!

Wachau DAC ersetzt die alten Weinkategorien", so die Pichlers unisono. So überraschend der Schritt der Familie Pichler auch erscheinen mag: für Insider kommt dieser nicht von ungefähr. Das Weingut F.X. Pichler in Loiben, für viele internationales Aushängeschild des Wachauer und des österreichischen Weißweins, steht hinter der neuen Wachau DAC-Verordnung und wollte dies zum Anlass nehmen, die Qualitätskriterien des Vereins Vinea Wachau neu zu definieren.

Zwei Forderungen des Weinguts F.X. Pichler standen dabei im Vordergrund: die hochwertige Smaragd-Kategorie nur noch für Weine aus den besten Lagen oder – besser: und – die Abschaffung der Zuckergrade, die die Abstufungen zwischen Steinfeder (leicht), Federspiel (mittel) und Smaragd (kräftig) bilden. Dem wollte der Vorstand des Gebietsschutzverbands Vinea Wachau Nobilis Districtus nicht folgen. Wie die über 200 Mitgliedswinzer des Vereins dazu stehen, ist im Moment nicht bekannt.

Adieu, Smaragd!

Auf den Etiketten des international renommierten Weingutes werden ab dem Jahrgang 2020 die Vinea Wachau-Kategorien wie Federspiel oder Smaragd nicht mehr Verwendung finden. Es ist eine Entscheidung, die beide Generationen – Franz-Xaver Pichler mit seiner Frau Rudolfine sowie Lucas und Johanna Pichler - gemeinsam getroffen haben.

Mit dem Jahrgang 2020 tritt für die Weine der Wachau die neue DAC-Verordnung in Kraft, welche die Bezeichnung von Herkunftsweinen reglementiert. Das Ringen um Wachau DAC zog sich, wie von Vinaria oftmals berichtet, über ein Jahrzehnt dahin und sorgt bis heute für Streit und heftige Diskussionen. Nicht zuletzt der diplomatischen Kompetenz und Ausdauer von Topwinzer Toni Bodenstein, Chef im Weingut Prager, war es geschuldet, dass es letztlich zu einer für die Wachau sehr guten DAC-Lösung kam. Bodenstein ist aktuell auch Obmann des Weinkomitees Wachau.

Für die Wachau ist nun eine dreistufige Kategorisierung in Gebiets-, Orts- und Riedenweine vorgesehen. Die wichtigsten Qualitätskriterien der Gebietsvereinigung Vinea Wachau (etwa verpflichtende Handlese und Verbot der Mostanreicherung) wurden in die DAC-Verordnung übernommen. „Wir sind mit der DAC-Regelung insgesamt durchaus einverstanden, wenngleich wir es bedauern, dass Traditionssorten wie Gelber Muskateller oder Neuburger keine Lagenbezeichnungen mehr tragen dürfen, sondern nur als Gebiets- oder Ortswein ohne Lage gefüllt werden dürfen.“, meint Lucas Pichler.

Lucas Pichler: „Herkunft statt Zucker!“

Wesentlicher aber ist für Pichler, dass es nun zu einer Doppelgleisigkeit kommt, da die DAC-Regelungen vollständig auf Herkunftsvermarktung abzielen, während die Vinea-Regelungen auf Zucker-Gradationen basieren. „Die Einführung der DAC-Verordnung wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, die Vinea-Regelungen zu novellieren – etwa eine Limitierung der Bezeichnung Smaragd auf die besten Lagen oder die Abschaffung der Zuckerkategorien, die aufgrund des Klimawandels ohnehin obsolet geworden sind.“, so Pichler.

Da er den Vinea Vorstand von diesen Neuerungen nicht überzeugen konnte, legte Lucas Pichler bereits im Frühjahr 2020 seine Funktion im Vorstand der Vinea zurück und tritt mit heutigem Tag (14. Oktober 2020) aus der Vereinigung aus. „Dies ist ein sehr schwieriger Schritt“ so Pichler, „denn meine Familie hat viele Jahre in der Vereinigung mitgearbeitet, wir haben dem 1983 geschaffenen System sehr viel zu verdanken und es verbinden uns sehr enge Freundschaften mit vielen der Mitglieder“. 1983 wurde der Verein Vinea Wachau gegründet, dessen Regularien im für alle Mitglieder verbindlichen „Codex Wachau“ festgeschrieben sind.

Dennoch hat die Familie Pichler generationsübergreifend den Austritt aus der Vinea beschlossen, da gerade für die Arbeit auf den internationalen Märkten die Kategorie-Begriffe nicht mehr zeitgemäß sind und aufgrund des Klimawandels auch ihre Bedeutung verloren haben. „Wir danken allen Kollegen, mit denen wir in den letzten Jahrzehnten gemeinsam die Wachau international bekannt gemacht und positioniert haben, für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.“, so Lucas Pichler.

Die Vinea Wachau – Obmann: Emmerich H. Knoll - setzt jedenfalls auf das „Beibehalten der weltbekannten, stilbeschreibenden Bezeichnungen Steinfeder, Federspiel und Smaragd neben dem erst kürzlich eingeführten, dreistufigen DAC-Herkunftssystem“, wie es in einer Aussendung heißt. Die Brücken zur Familie Pichler will man aber nicht abbrechen: „Die Gemeinschaft der Vinea Wachau bedauert besonders, dass Lucas Pichler seine Erfahrungen nicht mehr bei der Etablierung eines Nachhaltigkeitskonzeptes für den Weinbau in der Welterberegion Wachau einbringen wird. Auch wenn Lucas Pichler künftig nicht mehr Teil der Vinea-Familie ist, zeigt sich der Vorstand überzeugt, dass das Weingut auch weiterhin durch die hohe Qualität der Weine zum hervorragenden Ruf der Wachau beitragen wird.“
Copyright Vinaria 2020
05.05.2020 - Frischer Wind in der Wachau

Wachau-DAC samt Herkunftspyramide ist nun auch offiziell besiegelt.

Durch die aktuelle Situation der aufrechten Reisebeschränkungen wird die Wachau in diesem Sommer eine der gefragtesten Destinationen des Landes werden. Die Region lockt mit attraktiven Wanderrouten wie dem Welterbesteig, herrlichen Radwegen, feiner Kulinarik und vor allem mit dem weltberühmten Wein. Mit der Veröffentlichung des Bundesgesetzblattes wurde am 5. Mai die DAC-Verordnung Wachau verlautbart. Was im Vorfeld etwas kompliziert aussah, ist in Wirklichkeit ganz einfach, es ist ein absolutes Bekenntnis zur Herkunft. Die etablierten Vinea Wachau-Marken Steinfeder, Federspiel und Smaragd werden bestehen bleiben.
Voraus geht dem DAC-System ein detaillierter Prozess, in dem die Rieden der Wachau nachvollziehbar definiert und alle Riedennamen dokumentiert wurden. Auf jedem Riedenwein ist der Begriff »Ried« anzuführen. Auch die Stärkung der Wachauer Orte als Marken ist ein Vorteil der DAC-Regelung. Hier knüpft die Wachau an ihre Wurzeln an: Bis in die 60er Jahre waren Begriffe wie »Spitzer« oder »Loibner« durchaus üblich für Weine aus diesen Ortschaften. Die Herkunftspyramide WachauKünftig gliedern sich Wachauer Weine in Gebietsweine, Ortsweine und Riedenweine. Für alle gilt: 100 % Handlese. Wo Wachau draufsteht, ist Handwerk drin.

Gebietsweine spiegeln die Vielfalt der Wachau wider und können aus 17 gebietstypischen Rebsorten gekeltert werden. Die Betriebe können Trauben aus dem gesamten Weinbaugebiet Wachau verwenden. Auch betreffend Stilistik sind die Betriebe beim Gebietswein freier, so ist zum Beispiel die Verwendung von neuen Barriquefässern für den Ausbau erlaubt. Ortsweine werden aus Trauben eines einzelnen Ortes gekeltert und haben keinen spürbaren Holzeinfluss. 22 Ortsnamen sind erlaubt, der entsprechende wird am Etikett vermerkt. Nur für die Wachau besonders typische Rebsorten dürfen in Verbindung mit einem Ortsnamen genutzt werden. Weder spürbarer Holzeinfluss noch Anreicherung sind erlaubt. Jeder Riedenwein darf nur Trauben einer Riede beinhalten. In der Wachau sind insgesamt 157 Rieden definiert, die entsprechende ist am Etikett sichtbar. Betriebliche Marken oder Phantasiemarken dürfen bei Riedenweinen nicht verwendet werden.Handarbeit und WertschöpfungSobald »Wachau« am Etikett steht, ist 100 % Handlese drin. Alle Trauben im Weinbaugebiet Wachau müssen mit der Hand gelesen werden. Zudem müssen die Trauben im Weinbaugebiet Wachau wachsen und verarbeitet werden. Der Konsument kann die Herkunft des Weines klar nachvollziehen. Die Wertschöpfung findet direkt in der Region statt.
vinea-wachau.at wachau.com

Copyright by www.falstaff.at
.04.28.2020 - Die Sieger des Kremstal DAC Cup 2020

Kremstal DAC bietet ein vielseitiges Sortiment an Grünen Veltlinern und Riesling an. Leo Müller belegte mit seinem Grünen Veltliner den ersten Platz, ebenso das Weingut Salomon Undhof mit seinem Riesling.

Der günstige Vegetations- und Witterungsverlauf brachte den Winzern im Kremstal ­im Jahr 2019 eine qualitativ sehr hochwertige Ernte – und das hat sich auch in den Ergebnissen des Falstaff Kremstal DAC Cup positiv niedergeschlagen. Man wird sich das Jahr als eines ohne echte Schwächen merken dürfen, die Stärken liegen kurz zusammengefasst in den Komponenten Frische, Würze und tolle Reife. Bemerkenswert ist die sehr gute Säure, die dem Grünen Veltliner viel Leben eingehaucht hat. Beim Riesling sprechen die Winzer von echten Traumwerten, wie man sie sich jedes Jahr wünschen würde. Einziges Manko war die Erntemenge beim Riesling, die im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt extrem gering ausgefallen ist – schuld daran waren Frost im Frühjahr und Trockenschäden in den nicht bewässerbaren Anlagen. Auch Hagel am ersten September setzte noch manchen Weingärten unangenehm zu. Dank der warmen Bedingungen durch den herbstlichen Föhn Ende September wurden aber die Zuckergrade speziell bei den Grünen Veltlinern noch einmal deutlich gesteigert, wirkliche Leichtweine sucht man in dieser Kategorie gleichsam mit der Lupe. Diese hohe physiologische Reife der Trauben hat vor allem die Rieslinge begünstigt, die eben zur Frucht auch mit einer passenden Säurestruktur ausgestattet sind. Bei einigen Rieslingen, die vielleicht eine Spur zu früh gelesen wurden, ist die Säure manchem Weinfreund womöglich zu rassig. Dafür fehlt es dem einen oder anderen Grünen Veltliner etwas an Kick, der die Balance ausmacht. Das Gros der Weine zeigte sich aber bei der großen Falstaff-Kremstal-DAC-Verkostung bereits auf sehr hohem Niveau, die Weine geben sich zugänglich und verbreiten große Trink­freude. Copyright Falstaff 2020

28.03.2020 - Steiermark präsentiert Jahrgang 2019 !

Die steirischen Weingüter präsentieren den Jahrgang 2019 und danken den Helfern in der Corona-Krise mit einer besonderer Überraschung.

Das Weinjahr 2019 forderte Geduld: Ein milder Winter mit wenig Niederschlägen verzögerte den Austrieb. Nach der Gefahr des Spätfrosts und einer Hitzwelle im Sommer wurde es im September jedoch angenehm kühl und die Ernte konnte ohne viele Hindernisse durchgeführt werden. Das Ergebnis: Ein Jahrgang mit frischer Säure und moderatem Alkoholgehalt – ein typischer Steirer-Wein.
Besonders auffällig sind die fruchtigen Aromen dieses Jahrgangs. Vor allem bei den Sorten Sauvignon und Gelber Muskateller sticht der Fruchtreichtum deutlich hervor. »Sehr positiv hat sich der sortenbedingt geringere Ertrag ausgewirkt, der physiologisch reife Trauben mit ausgeprägter Sortentypizität und ordentlich Druck hervorbrachte«, so Ing. Werner Luttenberger von der Wein Steiermark. »Nicht im Sinne von Alkohol, sondern von Extrakt und Fülle, angenehm reifen Gerbstoffen und einer Harmonie am Gaumen. Besondere Aktion an Helfer während der Corona-Krise: Während sich das Alltagsleben für viele im Moment etwas verlangsamt, absolvieren die Menschen in der Gesundheitsbranche Höchstleistungen. Zwölf steirische Weingüter – Frauwallner, Gross, Maitz, Lackner-Tinnacher, Neumeister, Polz, Erwin Sabathi, Hannes Sabathi, Sattlerhof, Tement, Winkler-Hermaden und Wohlmuth – schenken nun der KAGES (Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft) eine Weinlieferung von 300 Flaschen STK-Wein zugunsten der Ärzte und Pfleger. Momentan haben wir sehr viel Zeit zum Nachdenken. Da kommen vor allem die Menschen in den Sinn, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, um diese Krise überstehen. Wir möchten diesen Helfern und Helden gerne danken« so Armin Tement, Mitbegründer der Aktion. Das »Danke« gilt jedoch nicht nur der KAGES: »Jeder, der momentan einen besonderen Beitrag leistet – ob als Arzt, im Rettungsdienst, in der Pflege, oder einfach, weil man für ältere Mitmenschen einkaufen geht – kann uns eine Nachricht schreiben und wir senden ihm oder ihr eine Flasche Wein als kleinen Dank zu«, so Winzerin Katharina Tinnacher. Die Weine sollen in dieser fordernden Zeit einen schönen Moment bereiten« ergänzt Gerhard Wohlmuth.

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26.11.2019 - Falstaff Rotweinguide 2020, Alle Sieger Falstaff Rotweinguide 2020:

Gerhard Markowitsch gewinnt vor Albert Gesellmann und Johanneshof Reinisch, Kurt Angerer holt sich die Reserve-Trophy und Markus Iro, Hannes Reeh sowie das Weingut Strehn gewinnen den Grand Prix für den Jahrgang 2018.

Der gute Jahrgang 2017 brachte elegante, in vielen Fällen bereits zugängliche Rotweine, die vielseitig einsetzbar sind«, lautet das Fazit von Falstaff Wein Chefredakteur Peter Moser in seiner Einleitung zum neuen Falstaff Rotweinguide 2020. Von der Qualität der Rotweine konnten sich die rund 2.200 Besucher der Rotweingala gleich selbst überzeugen – rund 200 der besten Winzer waren mit insgesamt über 600 Weinen vertreten. Dort, wo schon Maria Theresia sich um den Aufschwung des Weinbaus in Österreich kümmerte, wurden die besten heimischen Rotwein-Winzer ausgezeichnet. Zum bereits 40. Mal ehrt Falstaff in diesem Jahr die Meister ihres Fachs.
Die Falstaff-Sieger
Platz eins geht in diesem Jahr an das Weingut Gerhard Markowitsch aus Göttlesbrunn – Carnuntum. Gerhard Markowitsch ist mit großer Regelmäßigkeit unter den prämierten Winzern zu finden. Egal, ob mit einem Sortensieg, als Gewinner der Reserve Trophy oder eben als Falstaff-Sieger und damit als der Winzer, der den besten Wein des Jahrgangs in den einzelnen Hauptbewerben gestellt hat. Mit seiner Cuvée Ried Rosenberg 1 ÖTW 2017 ist ihm das heuer wieder gelungen, und er hat sich mit diesem Wein gegen eine beachtliche Konkurrenz von knapp 1.000 Weinen durchgesetzt. Die Cuvée Ried Rosenberg 2017 trägt seit heuer die Zusatzbezeichnung »1 ÖTW« und damit das Gütesiegel der »Traditionsweingüter Österreich« für außerordentlich hohe Weinqualität. Mit der Zusammenstellung aus zumindest zwei Dritteln Zweigelt und Blaufränkisch sowie einem geringeren Anteil internationaler Sorten – in diesem Fall Merlot – fällt dieser Wein auch in die gerade erst beschlossene Carnuntum DAC Verordnung, die mit dem nächsten Jahrgang in Kraft treten wird. Auf Platz zwei findet sich das Weingut Gesellmann aus Deutschkreutz mit dem Bela Rex 2017 – kein Unbekannter auf dem Siegertreppchen bei der Falstaff-Rotweingala.

Die drei Erstplatzierten komplett macht das Weingut Johanneshof Reinisch aus Tattendorf in der Thermenregion, die mit ihrem Pinot Noir Ried Holzspur 2017 brillierten.

Platz 1: Ried Rosenberg 1ÖTW 2017 – Weingut Gerhard Markowitsch, Göttlesbrunn
Platz 2: Bela Rex 2017 – Weingut Gesellmann, Deutschkreutz
Platz 3: Pinot Noir Ried Holzspur 2017 – Weingut Johanneshof Reinisch, Tattendorf

Die Sortensieger Falstaff-Chefredakteur Peter Moser verkostete in den vergangenen Monaten über 1.400 Weine. Die bestbewerteten Rotweine wurden in einer Fachjury unter seiner Leitung erneut blind verkostet. In diesem Finaldurchgang wurden aus den punkthöchsten Weinen die Falstaff-Sieger sowie Falstaff-Sortensieger bestimmt.

Die Sortensieger im Überblick:

Blauer Zweigelt 2017: Zweigelt Ried Schüttenberg Göttlesbrunn 2017, Weingut Philipp Grassl

Cabernet Sauvignon 2017: The Cabernet Sauvignon 2017, Weingut Scheiblhofer

Blaufränkisch 2017: Leithaberg DAC Ried Gritschenberg Jois 2017, Weingut Nittnaus

Cuvée 2017: Ried Rosenberg 1 ÖTW 2017, Weingut Gerhard Markowitsch

Merlot 2017: Merlot 2017, Weingut Gager, Deutschkreutz

Pinot Noir 2017: Pinot Noir Ried Holzspur 2017, Weingut Johanneshof Reinisch

St. Laurent 2017: St. Laurent Ried Holzspur 2017, Weingut Johanneshof Reinisch

Syrah 2017: Syrah and ever 2017, Weingut Artner, Höflein

Die Gewinner der diesjährigen Falstaff Reserve Trophy sind:

1. Platz: Syrah Red Granite limited edition 2015, Weingut Kurt Angerer, Legenfeld – Kamptal
2. Platz: Blaufränkisch Reihburg »r2« 2012, Weingut Schiefer
3. Platz – ex aequo: Massive 2016, Weingut Artner, Höflein – CarnuntumMarkus Iro

Junge Rote im Rotwein Grand Prix 2019.

Da die Kategorie Junge Rotweine im alltäglichen Konsum eine bedeutende Rolle spielt und sich der bisher durchgeführte Zweigelt Grand Prix am Markt sehr bewährt hat, war es nur naheliegend, diesen Bereich mit der Erweiterung um Blaufränkisch und Cuvée auf eine breitere Basis zu stellen. Das Angebot der Preis-Leistungs-Weine ist hier so groß wie in keinem anderen Bereich, hier bekommt man, speziell aus einem für Rotwein qualitativ durchaus vorteilhaften Jahrgang wie 2018, wirklich sehr viel für sein Geld geboten.
Die Grand Prix Sieger im Überblick

1. Platz Cuvée: Special Blend 2018, Weingut Markus Iro, Gols – Neusiedlersee
1. Platz Blaufränkisch: Blaufränkisch Irrgarten 2018, Weingut Strehn, Deutschkreuz
1. Platz Blauer Zweigelt: Zweigelt Unplugged 2018, Weingut Hannes Reeh, Andau – Neusiedlersee

HINTERGRUND: Die Sieger im PortraitDer Jahrgang 2017 im FokusNach einem sehr kalten Winter und einem außergewöhnlich warmen März wuchs die Angst vor Spätfrösten. Doch glücklicherweise hielten sich die Probleme in Grenzen und es folgte eine sehr frühe Blüte. Einem durchwachsenen Mai folgte ein überdurchschnittlich warmer Monat Juni, danach herrschte anhaltende Hitze im Hochsommer, was zunehmend zu Problemen mit der Trockenheit führte. Durch einen kühleren und regnerischen September wurde die Situation aber noch rechtzeitig entschärft. Die Lese begann zwei Wochen früher als sonst, konnte aber für die späteren Rotweinsorten dank gutem Spätherbstwetter noch länger ausgedehnt werden. Die Weine des Jahrgangs 2017 bilden diesen Verlauf sehr gut ab. Es entstanden Rotweine mit guter Farbausbildung, angenehmer Fruchtaromatik und reifen Tanninen, die sich bereits heute durchwegs gut antrinken lassen. Heute zeigt sich, dass 2017 in die Kategorie »Sehr guter Konsumjahrgang« fällt, das Potenzial für ausgedehnte Flaschenreife ist meist nur eingeschränkt vorhanden.

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